Spielplatzplanung der Stadt Paderborn 2011 – 2017
Grundlage dieser Verwaltungsvorlage ist der Ratsbeschluss vom 22. Juni 2010 über die Sparbeschlüsse nach Rödl + Partner
Stellungnahme der SPD-Fraktion Paderborn
Keine Zustimmung zu einem pauschalen Paket, womit etliche Spielplätze geschlossen und veräußert werden.
Jeder Spielplatz muss einzeln und in seinem ganz individuellen Umfeld betrachtet werden.
Die SPD setzt darauf, dass sich möglichst viele Eltern, Großeltern und auch Kinder an diesem Prozess beteiligen. „Wir brauchen die Meinung der Betroffenen. Ohne sie zu hören, können wir nicht einfach über die Existenz von Spielflächen entscheiden“.
„Spielplätze sind unverzichtbare Einrichtungen. Hier haben Kinder die Chance, sich an der frischen Luft zu bewegen, Kontakte zu knüpfen, soziale Kompetenzen und motorische Fähigkeiten zu erlernen. Gerade für Kinder aus Familien mit eher geringem Einkommen kommt hinzu, dass Spielplätze ein kostenloses und pädagogisch begrüßenswertes Angebot der Freizeitgestaltung darstellen“.
Die SPD-Fraktion begrüßt die Errichtung von Leuchtturmspielplätzen mit einer hohen Aufenthaltsqualität und einem breiten Spielangebot. Allerdings nicht auf Kosten des Spielplatzes um die Ecke. Leitspruch: Kurze Beine, kurze Wege.
Einen Spielplatztourismus, bei denen die Eltern ihre Kinder erst mit Auto, Fahrrad oder Bus zum nächsten Spielplatz bringen müssen, lehnt die SPD ab.
Es ist fragwürdig, ob sich die Gestaltung von Leuchtturmprojekten in jedem Sozialraum (15) und der Abbau von kleinen Spielplätzen tatsächlich die erhoffte und als Ziel genannte Kostenersparnis einstellen wird.
Hinweis auf den Stadtentwicklungsbericht: Zentrale Aufgabe der Stadt ist es, Sport- und Bewegungsräume zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu betreiben.
Wir freuen uns über Anregungen zu den veröffentlichten Plänen:
Ratsfrau Doris Stracke
+49 (5254) 10106
doris@stracke-paderborn.de
Ratsfrau Claudia Steenkolk
+49 (5251) 930102
steenkolk@t-online.de